19.09.2017

Erster Hoftag im vierten Schuljahr

Wir sind mit drei Gruppen im Hoftaxi zum Winterquartier gefahren. Herr Niehues fuhr aber überraschenderweise an der Einfahrt vorbei. Er wollte uns nämlich zeigen, wie der Mais geerntet wird. Das geht mit einer riesigen Maschine: einem Maishäcksler. Der kann 10 Reihen auf einmal mähen und kleinhäckseln. Dann sieht das aus wie Salat. Daraus wird Silage gemacht, das ist später Futter für Hoftiere. Ein Trecker mit Anhänger ist im Acker steckengeblieben, weil er so schwer war. Der Maishäcksler musste ihn herausziehen.

Wir haben auch einen Schädling entdeckt: den Maiszünsler. Der legt seine Eier in die Wurzeln und die Maden fressen dann die Maispflanze. Ekelig!

Am Winterquartier hat die Gartengruppe Blüten probiert: Ringelblume und Kapuzinerkresse. Mmh, lecker! Die Kinder haben auch einen kleinen, süßen Frosch gefunden und uns gezeigt. Der hat vor Aufregung Johan auf die Hand gekackt. Im Gemüsebeet hatten sich selbst Königskerze und Nachtkerze ausgesät. Die Kinder haben an einer anderen Stelle einen Platz für sie freigemacht, dort erst das Gras rausgerissen, dann mit einem Spaten die Erde umgegraben. Jetzt konnten die Pflanzen umgesiedelt werden. Wer ekelt sich vor Regenwürmern? Johan und Junhan jedenfalls nicht!

Die Kinder der Baugruppe arbeiten an einem Stiefelregal. Dazu sägen sie Äste in  21 cm lange Stücke. 60 brauchen sie, damit 30 Paar Schuhe Platz finden. Auf Holzleisten haben sie Striche angezeichnet mit 8cm Abstand voneinander. Dort werden Löcher gebohrt und die Aststücke festgeschraubt. Das ist echt viel Arbeit! Es macht ihnen aber Spaß!

Die Landwirtschaftsgruppe berichtet: Als erstes hat sich jeder einen Korb geschnappt für die Kartoffelernte.  Mit dem Trecker fuhr Herr Niehues über den Acker mit einem Kartoffelroder hintendran. Der schafft die Kartoffeln aus der Erde nach oben. Wir Kinder haben sie dann aufgesucht. Die Mutterkartoffeln, die jetzt ganz schrumpelig waren, die grünen, unreifen Kartoffeln und auch kaputte Kartoffeln haben wir aussortiert, die anderen, guten in die Körbe eingesammelt.

Schätz- und Rechenaufgabe: 5 Lagen mit etwa 30 Kartoffeln in jeweils 4 Reihen ergeben wie viele? ( 5 x 30 x 4 = 600 Kartoffeln) Und das nach der ersten Reihe, die gerodet wurde! Wir machen noch eine zweite!

Dann ging es zurück zum Hof!

Die Kochgruppe war dort zuerst zum Bauern gefahren und hatte Gemüse eingekauft: Zucchini, Lauchzwiebeln, Kürbis und Karotten. Bei Edeka holten sie noch Reis und ganz viel Sahne, denn sie wollten ein Gemüsecurry kochen. Es wurde sehr lecker! Zum Nachtisch gab es selbstgemachtes Apfelmus mit Zimt.

Die Tiergruppe hatte zuerst die Schafe und die Hühner gefüttert. Zwei Kinder durften danach mit Lea Kutsche fahren. Das waren Ole, weil er heute Geburtstag hat, und sein Freund Maxi. Die vier Mädchen der Gruppe haben mit Tiananok einen Ausritt in den Wald gemacht.

Am Nachmittag gibt es dann offene Angebote: Schnitzen, Apfelmus kochen und Astgabeln mit Stöcken verzieren. Man darf sich aber auch etwas Eigenes ausdenken und machen. Ich glaube, ich werde zur Aa gehen.

Das war`s für heute! Tschüß!

Eure rasenden Reporterinnen Maria und Frau Lapke aus der Zebraklasse

28.03.2017

Hoftag im Frühling

 

Heute war es schön warm. Da macht der Hoftag noch mehr Spaß.

Die Gartengruppe hat der Boden untersucht und den PH Wert bestimmt. Wir hatten Blau als Farbe, d. h.PH Wert neutral. Dann haben wir Spinatsamen eingesät. Aus Ton haben wir Schilder für die Gartenkräuter geformt und beschriftet.

Die Tiergruppe ist auf den Hof gefahren und hat auf dem Reitplatz Hindernisse für Fips aufgebaut. Er soll nämlich mehr Rückenmuskulatur bekommen durch das Traben über die Hindernisse. Wir haben die Hindernisse in genau 1m Abstand aufgestellt und das genau mit einem Zollstock ausgemessen. Natürlich haben wir Fips auch geputzt bevor wir auf ihm geritten sind. Dabei ist sein Winterfell kräftig herumgeflattert, denn jetzt im Frühling verliert er viele Haare.

Am Mittag gab es Tortellini mit Tomaten- und Käsesoße. Die Kochgruppe hat das lecker zubereitet. Wir durften draußen die Tische decken, weil es so warm war.

Die Bauspielplatzgruppe  hat die alte Hängebrücke aus dem Wald abgebaut und einen neuen Platz am Baumhaus dafür ausgesucht. Dann mussten die Seile noch gespannt werden. Herr Niehues hat das mit Hilfe des Treckers gemacht. Danach konnten wir sie schon benutzen. Juchhu!

Die Landwirtschaftsgruppe hat die Seitenteile des Hoftaxis erst grundiert und dann mit roter Farbe gestrichen. Jetzt müssen sie noch trocknen. Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt auf dem Anhänger!

Am Nachmittag gab es noch das Angebot, Ostereier mit geschmolzenem Kerzenwachs zu verzieren. Auch das konnten wir draußen machen.

Es war ein toller Hoftag im Warmen!

Eure rasenden Reporter Tiago und Sophie aus der Zebraklasse

24.01.2017

Endlich wieder Hoftag

 

Unser Hoftag begann mit WIW-Zeit. Die meisten von uns waren da im Wald. Nach dem Frühstück ging die Arbeit in den Gruppen los.

Gartengruppe:  Als erstes haben wir Wolle zu Fäden versponnen. Danach wurde sie gewaschen und an die Garderobe gespannt. Als Letztes haben wir Bilder aus bunt gefärbter Wolle gefilzt. Ach ja, Herr Niehues hat noch ein Stirnband von uns geschenkt bekommen. Das ist aus der dicken Schafswolle gehäkelt und stand uns allen sehr gut.

Tiergruppe:   Wir sind mit dem Toyota vom Winterquartier zum Hof gefahren. Dort haben wir die Pferde gefüttert. Dann haben wir Eier aus dem Hühnerstall geholt, es waren 11 Stück! In der Schafstränke haben wir Eis entdeckt. Das haben wir rausgeholt und angeschaut. Es hatte schöne Muster. Wir haben Heu im Pferdestall verteilt als Futter. Aber das Beste kam zum Schluss: Über die Leiter sind wir hoch auf den Heuboden geklettert. Da haben wir uns eine Mauer und eine Hütte aus Stroh gebaut. Das hat richtig viel Spaß gemacht!

Bauspielplatzgruppe:  Aus dem Schuppen haben wir uns Holz und Werkzeuge geholt. Wir haben an den Nistkästen weitergebaut. Paul und Robert haben mit Hammer und Beitel die Ecken für einen Holzhocker abgerundet.

Kochgruppe:   Zuerst waren wir einkaufen. An der Kasse haben wir Schokolade geschenkt bekommen. Hmm, lecker! Danach haben wir Gemüse geschnitten: Paprika, Möhren und Zwiebeln. Es gab Nudeln mit Bolognese-Soße. Es hat uns allen gut geschmeckt!

Landwirtschaftsgruppe:  Wir haben das Schafsgatter weiter gebaut. Den Maschendraht dafür mussten wir abrollen und dann auf das Holz nageln. Das war ganz schön viel Arbeit, aber es hat uns auch Freude gemacht, trotz der Kälte. Zwischendurch haben wir uns am Kamin aufgewärmt. Insgesamt 177 Nägel haben wir eingeschlagen. Dann war das Gatter fertig.

Nach dem Mittagessen hatten wir wieder WIW-Zeit. Wer wollte konnte noch mit Ruth Winterfutter für die Vögel herstellen. Die fertig gefüllten Apfelhälften und Tannenzapfen haben wir dann auf dem Gelände verteilt und aufgehängt. Das ist jetzt ein Futterparadies für Vögel.

Es war wieder ein schöner Hoftag!

Eure rasenden Reporter Leander und Anna-Lisa aus der Zebraklasse

13.12.2016

Juchhu, wieder Hoftag!

Wir hatten uns schon sehr auf unseren dritten Hoftag gefreut. Diesmal fuhren wir zum Winterquartier. Dort teilten wir uns wieder in Gruppen auf.

Die Gartengruppe bei Ruth war diesmal drinnen, denn der Garten hält Winterruhe. Sie haben mit Rohwolle gearbeitet. Jeder hatte eine Astgabel als Spindel. Damit wurde die Wolle gezwirbelt und aufgewickelt. Dann wurde sie gewaschen und zum Trocknen aufgespannt. Im Wald durfte jeder eine eigene Astgabel – Spindel suchen und abschneiden. Mit Schnitzmessern durften sie drinnen noch verziert werden.

Die Baugruppe hat mit Birgit Bretter gesägt für ein Tablett. Darauf sollen Kerzen, Apfelmus und Honig vom Hof präsentiert und in der Schule verkauft werden. Dazu mussten die Kinder zwei Leisten unter das Brett schrauben und oben Nägel als Rand reinhämmern.

Die Kochgruppe ist zuerst mit Lars zu Edeka gefahren und hat Kürbisse, Süßkartoffeln, Schafskäse, Sonnenblumenkerne und Feigen gekauft. Daraus haben sie eine leckere Kürbiscremesuppe gekocht. Ich, Ole, habe beim Zwiebelschneiden geholfen.

Die Landwirtschaftsgruppe hat mit Herrn Niehues am neuen Schafsstall weitergebaut. Sie haben die Schafe heute mit Brot gefüttert. Sonst füttert man auch noch mit Hafer.

Die Tiergruppe bei Lea hat zuerst gemeinsam den Pferdestall ausgemistet. Dann mussten sie sich aufteilen. Banu und Asima haben noch den Hühnerstall ausgemistet, Paul und Tyrone haben Tiananok von der Koppel geholt und geputzt. Nach dem Aufsatteln sind alle in den Wald geritten. Dort haben sie zwei Jäger mit Hund gesehen.

Nach dem Mittagessen hatten wir „Was ich will“ – Zeit. Manche haben draußen im Wald gespielt, manche drinnen, zum Beispiel das Geschicklichkeitsspiel „Gemeinsam zum Ziel“. Andere haben noch mit Wolle gearbeitet oder draußen Laub geharkt.

Der Tag war wieder sehr besonders und schön!

Eure „rasenden Reporter“ Klara und Ole aus der Zebraklasse

20.09.2016

Der 1. Hoftag der Zebras

Wir waren schon ganz gespannt, was wir am Hof wohl machen würden und natürlich auch wegen der Übernachtung. Wir haben uns erst an der Schule getroffen und sind dann mit Autos zum Hof gefahren. Dort haben wir uns in Gruppen aufgeteilt.

Die „Apfelgruppe“ ist mit dem Bulli in die Rieselfelder gefahren. Wir haben Apfelbäume gesucht. Mit einem Spruch haben wir den vollsten Apfelbaum geschüttelt bis ganz viele Äpfel runterfielen. Daraus haben wir Apfelmus gemacht.

Die Baugruppe hat mit Birgit Holzetiketten gesägt, geschliffen, beschriftet und bemalt. Das hat Spaß gemacht. Wir haben ganz viele geschafft. Die kamen um Apfelmusgläser, die später verkauft werden sollen.

Die Landwirtschaftsgruppe ist mit dem Toyota Rover zum Winterquartier gefahren. Dann sind wir auf den Traktor umgestiegen, das war cool. Wir haben mit Herrn Niehues Kartoffeln geerntet. Nachher hatten wir zwei Kisten voll.

Die Kochgruppe ist mit Lars zum Einkaufen gefahren und hat Champignons und Quark geholt. Dann haben sie den Quark in einer großen Schüssel mit Kräutern aus dem Kräutergarten gemischt. Die Kartoffeln vom Acker mussten noch geschrubbt werden. Dann wurden sie mit den Pilzen in einer Riesenpfanne gebraten.

Die „Pferdegruppe“ hat alles, was man für die Pferdepflege braucht, kennengelernt und auch benutzt. Danach durften sie auch auf Fips reiten. Lea hat ihnen alles erklärt und gezeigt.

Nach dem Mittagessen hatten wir „Was ich will“- Zeit und am Nachmittag gab es noch ein Hofspiel. Manche Aufgaben waren leicht und manche etwas schwierig.

Mir, Robert, hat besonders gut die Übernachtung gefallen und ich, Banu, fand das Frühstück besonders lecker.

Das Kokeln am Feuer und die Nachtwanderung haben bestimmt allen Spaß gemacht. Wir freuen uns schon auf den nächsten Hoftag!!!

Eure „rasenden Reporter“ Banu und Robert aus der Zebraklasse

 

06.09.2016

Hoftag der Wölfe

Alicia:
Heute ist der 10. Hoftag. Wir wurden im Nebel hergebracht. Wie immer hatten wir erst kurz Wiw-Zeit, danach die Tagesplanbesprechung. Ich, Tabea, Thierno und Jisika kamen zusammen in die Reitgruppe. Dieses Mal haben wir voltigiert. Als erstes haben wir die Übungen auf dem Bock geübt. Das war cool! Danach haben wir Fips geholt. Wir haben ihn erst gestriegelt, danach gesattelt. Dann hat Lea Fips an der Longe geführt und wir haben die Übungen auf ihm gemacht. Wir haben auch noch mit Fips eine Schreck-Prüfung gemacht.
 
Fynn:
Heute war ich in der Garten-Gruppe. Wir haben Äpfel geerntet. Danach haben wir diese zu Mus verarbeitet. Das war toll! Danach haben wir Räuber und Gendarm gespielt. Dann gab es Mittagessen. Es bestand aus Reibeplätzchen mit unserem Mus. Kurz darauf bin ich zur Aa gegangen. Dort habe ich Boote gebaut. Dabei habe ich Knochen gefunden. Diese waren sehr schön. Dann habe ich geschnitzt. Ich habe das Holz sehr schön verziert.

22.02.2016

Ein verregneter Hoftag

Schon als wir an der Schule gestartet sind, hat es geregnet. Die Scheibenwischer am Auto hatten gut zu tun. Der Feldweg zum Winterquartier war total vermatscht und wir kamen ordentlich ins Rutschen.

Wir konnten nicht reiten, weil es so regnerisch war. Also haben wir den Pferdestall ausgemistet. Mit Forken, Schaufeln und Besen haben wir den ganzen Pferdemist auf eine Schubkarre gepackt. Als wir die erste Fuhre zum Misthaufen fahren wollten, ist uns die Schubkarre umgekippt. Das war so ekelig! Jetzt mussten wir alles wieder von neuem draufschaufeln! Bei der zweiten Fuhre hat es dann gut geklappt. Zum Schluss haben wir drei Ballen frisches Stroh im Stall verteilet. Die Pferde haben geschnaubt, das bedeutet: Mir geht es gut!

Heute war auch das Hoftaxi ein besonderes: Herr Niehues musste zwei Hänger hinter den Trecker spannen. Einen für uns Kinder und einen für die Weidenstöcke, die wir aus den Rieselfeldern geholt haben. Rosenscheren, Astschneider und eine Motorsäge waren unsere Werkzeuge. Dann waren unsere Muskeln gefragt, denn wir mussten alles, was wir geschnitten hatten, zum Hänger bringen. Zum Schluss war der Hänger rappelvoll! Und wir waren alle durchnässt und haben gefroren wie die Schneider.

Zum Glück gab es dann ein leckeres warmes Mittagessen: Spaghetti Bolognese!

Den Nachmittag haben wir die meiste Zeit drinnen verbracht. Wir bekamen Partner- und Gruppenaufgaben, die man im Team lösen sollte, und das auch noch ohne zu sprechen! Wir haben das aber gut geschafft und Spaß gemacht hat es auch. Habt ihr schon einmal zu zweit mit einem Stift gemalt ohne euch abzusprechen eine erkennbare Katze hinbekommen? Wir ja! Und auch das Gruppenpuzzle haben wir gelöst.

Trotz des miesen Wetters hatten wir wieder einen tollen Hoftag!

Bis zum nächsten Mal, eure rasenden Reporter: Johanna und Till

07.12.2015

Dornröschen und Spinnen (Hoftag der Zebras)

Der heutige Hoftag war etwas Besonderes: Ida, Emilia, Chiara, Jette und ich, Valerie, haben bei Ruth in der Wollwerkstatt gearbeitet. Wir haben einen Stock als Spindel benutzt und Schafswolle vom Hof zu Fäden gedreht. Dabei fiel uns das Märchen von Dornröschen ein. Einzelne Szenen aus der Geschichte haben wir nachgestellt und dann fotografiert. Ich habe den Text dazu geschrieben. Das hat Spaß gemacht.

Am Nachmittag haben wir alle Spinnen gesucht. In Vierergruppen zogen wir los. Wir hatten Becherlupen dabei und sollten nach Spinnen und Spinnennetzen Ausschau halten. Meine Gruppe hat einen Weberknecht und eine Zitterspinne gefunden. Andere Gruppen fanden noch eine Hausspinne, eine Kreuzspinne und eine Fettspinne. Alle Spinnen konnten wir mit Hilfe der Spinnenkartei bestimmen. Wir haben reiche Beute gemacht!

Von Valerie und Kimberly

Der 8.Hoftag der Zebras

Heute war großer Erntetag für Kartoffeln, Möhren, rote Beete und Pastinaken. Wir sind wie immer mit dem Bauernhoftaxi zum Winterquartier gefahren, weil dort der Acker ist. Es waren Riesenmengen!

In einer Pause sind wir in den Wald gerannt zu unseren Holzhütten. Dort mussten wir ganz viele Dornen wegmachen, weil alles zugewuchert war. Dabei habe ich mich an den Dornen geratscht.

Auf dem Hof selber haben die Pferde Goldfee und Fips am Vormittag eine schöne Massage bekommen.

Jens hat mit einigen Kindern für einen Plan vom Hof mit Holz gearbeitet. Sie haben kleine Modelle von den einzelnen Häusern gebaut.

Die Kochgruppe hat die meiste Zeit Kartoffeln geschnippelt. Denn zum Mittagessen gab es natürlich Bratkartoffeln von der neuen Ernte.

Am Nachmittag mussten wir eine Flussüberquerung der besonderen Art schaffen. Dafür hatten wir nur 17 Teppichfliesen als „Kekse“, obwohl wir 22 Kinder sind. Hier war Teamgeist gefragt. Wir haben es geschafft!

Von Johanna und Sami

19.05.2015

Neues vom Bauernhof – die rasenden Reporter berichten

Heute Morgen musste die Zebraklasse ohne den Bulli zum Schulbauernhof gebracht werden. Der Bulli war nämlich kaputt. Wir sind trotzdem gut angekommen. Dann wurde besprochen, wer was macht.

Ich war „rasende Reporterin“. Ich habe einen Fotoapparat bekommen, um zu dokumentieren, was in den Gruppen am Hof passiert:

Die Reitgruppe hat Goldfee von der Koppel geholt und sie gestriegelt. Danach war Tiananog dran. Auf ihm wurden auch noch Voltegierübungen gemacht.

Bei der Kochgruppe duftete es schon wunderbar aus dem Fenster des Bauwagens. Die Einkäufe waren erledigt und alles lief wie am Schnürchen. Es gab Farfalle mit zwei leckeren Soßen und zum Nachtisch Apfelkompott mit Rosinen und Schokostreuseln.

Von Juli

 

Heute war ich „rasender Reporter“. Ich habe eine Kamera gekriegt und den Auftrag, die Aktivitäten am Winterquartier zu fotografieren und zu filmen. Es gab drei Jobs – und natürlich mich.

Herr Niehues und zwei Kinder haben die neuen Kartoffeln mit einer Maschine gesetzt. Anschließend haben sie das ganze Feld nach nicht eingesetzten Kartoffeln abgesucht und diese noch von Hand eingegraben.

Dann bin ich zur Bauspielplatzgruppe gegangen und habe tolle Fotos gemacht.

Die Gartengruppe hat zuerst Bohnen und Erbsen in graden Reihen eingegraben. Danach haben sie kleine Mangoldpflanzen dazwischen gesetzt, um die Bohnen und Erbsen zu trennen.

Von Severin

 

Am Nachmittag gab es dann wieder eine Knobelaufgabe, die nur von der ganzen Klasse im Team gelöst werden konnte. Sie lautete:

Wer ist der Älteste und wer der Jüngste in eurer Klasse? Stellt euch nach dem Geburtsdatum geordnet in einer Reihe auf!

Das hört sich ja erstmal nicht schwer an. Das Besondere an der Aufgabe war aber, dass alle auf Stühlen standen und den Boden nicht berühren durften. So wurden die Absprachen und das Plätze tauschen zur Herausforderung.

28.08.2014

Die Giraffen auf dem Harbertshof

Im letzten Schuljahr waren wir schon ganz oft auf unserem Schulbauernhof. Wir haben sogar dort übernachtet, alle zusammen im Pferdestall.

Am Dienstag hatten wir dann endlich unseren ersten Hoftag in Klasse 4.

Wir haben an verschiedenen Projekten gearbeitet.

 

Gemüsebeet

Heute, am 26.8.14, haben wir morgens beim Winterquartier das Beet in Ordnung gebracht. Wir haben dicke Bohnen, Busch- oder Brechbohnen, Zuckerschoten und Salat geerntet. Außerdem haben wir noch vier kleine und eine große Möhre entdeckt. Die Buschbohnen haben wir zusammen mit Frederike abgepellt. Wir haben Keimlinge gefunden, die pflanzen wir in der Klasse ein. Den Salat und die ganzen Bohnen verkaufen wir am Mittwoch auf dem Schulhof. Ruth arbeitet jetzt auch mit uns auf dem Hof. Sie ist eine sehr nette Frau und hat uns geholfen und alles erklärt. Nachdem wir das Gemüse geerntet hatten, haben wir Gründünger gesät. Den sät man im Herbst ein. Er gibt dem Boden neue Nährstoffe, damit man im Frühling wieder einsäen kann. Als wir fertig waren, haben wir unter einer Pumpe die Geräte abgewaschen.

Arvika und Liv

 

Kartoffeln roden

In meiner Gruppe haben wir heute Kartoffeln gerodet. Das heißt, dass wir sie geerntet haben. Herr Niehues hat einen Traktor geholt, an dem ein Kartoffelroder war. Der Kartoffelroder ist eine Maschine, die die Erde durchwühlt. Dann fallen die Kartoffeln und die Erde an der Seite raus und man kann die Kartoffeln einsammeln. Am Ende waren es sehr, sehr viele Kartoffeln.

Elisa

 

Kochgruppe

Am Anfang haben wir den Tagesplan gelesen. Danach wurden die Gruppen verteilt. Wir waren die Kochgruppe. Mit Lars aus der OGS haben wir Zucchini-Kartoffel-Puffer gemacht. Die Zucchinis haben wir aus unserem Gewächshaus geholt. Wir waren auch noch im Supermarkt. Noah hat Kartoffeln geschabt, Josha hat ihm dabei geholfen. Leo hat Pilze klein geschnitten, weil wir auch noch einen Salat gemacht haben. Das Essen war richtig lecker!

Josha und Noah

 

Bauspielplatz

Wir haben uns für das Thema Bauspielplatz entschieden. Wir sind in den Wald gegangen und haben überlegt, was wir dort bauen könnten. Es soll ein Baumhaus werden. Das haben wir dann geplant. Wir haben Skizzen gezeichnet, wie das Baumhaus für uns aussehen soll.

Elham und Hussein

 

Am Nachmittag

Nachmittags ist eine Pferdetherapeutin namens Ronja gekommen. Sie hatte auch zwei Hunde dabei. Als erstes waren viel zu viele Kinder da, aber dann haben sich alle verteilt. Wir beide sind mit ein paar anderen Kindern zu den Hühnern gegangen, um sie zu füttern. Danach sind wir zu den Pferden gegangen und durften Fips und Tiananok von der Weide holen, um sie fertig zu machen fürs Reiten. Wir beide und Emely durften frei auf Fips reiten, die Jungs sind an der Longe geritten. Später haben wir noch in unser Hoftagebuch geschrieben. Der Hoftag war schön!

 Luise und Mara

13.06.2014

Übernachtung auf dem Harbertshof

Am 13.6.14 wird die Zebraklasse auf dem Harbertshof in 2 Tipis übernachten. Manche Kinder wollen aber auch unter dem freien Himmel schlafen. Wir werden am Freitag wie immer zum Harbertshof fahren. Dann werden wir den normalen Hoftag erleben. Wir werden am Abend mit der ganzen Klasse und den Eltern grillen. Wenn es so weit ist, gehen wir schlafen. Am Morgen kommen Eltern und bringen uns das Frühstück. Danach fahren wir wieder nach Hause. Wir freuen uns schon sehr auf das Fest.

Marcio, Nicole

01.04.2014

Hühner

Am 31.3.2014 kamen die neuen Hennen auf dem Hof an. Am 1.4.2014 ist dann die Zebraklasse zum Harbertshof gefahren. Als erstes sind alle Kinder zum Hühnerstall gegangen. Später am Mittag ist eine Frau mit einer Kiste gekommen, in der der Hahn war. Der Hahn sah sehr schön aus. Als die Kinder der Zebraklasse später Tagebuch geschrieben haben, hat der Hahn öfters gekräht.

Alexander und Laureen

21.01.2014

Hoftag im Winterquartier

Am 21.1. waren wir nicht auf dem Harbertshof, sondern im Winterquartier. Wir, das waren meine Klasse, Herr Niehues, Frau Janssen, Lars, Siegrid, Tim und Jan unser Praktikant. Als erstes führte Herr Niehues uns durch das große Quartier. Es war sehr gespenstisch. Überall hingen Schilder mit der Aufschrift: „Vorsicht bissiger Hund.“ Das Haus gehörte vorher jemandem mit einem Hund. In der Nähe lag ein Wald. Dort durften wir nur mit 3 Personen hin. Als Herr Niehues alles erklärt hatte, durften wir frei spielen. Nora, Jette und ich wollten fangen spielen, doch da pfiff Herr Niehues schon. Das hieß, dass wir rein kommen mussten. Dann wurden wir in Gruppen aufgeteilt. Jette, Alex, Marcio und ich waren dran mit kochen. Alle wollten Kartoffelpüree mit Spinat und Rührei machen. Die Eier für das Rührei holten wir beim Eierbauern. Als wir dort ankamen, sahen wir das große Gelände für die Hühner. Es war sehr toll. Sigrid kaufte 46 Eier. Der Eierbauer war nicht da. Also legte Frau Janssen 11€ in ein Döschen und nahm die Eier mit. Nun ging es zu Edeka. Wir besorgten Rahmspinat, Streusel, Kaminanzünder, Joghurt, Sahne und Milch. Die Kartoffeln hatten wir aus eigener Ernte. Joghurt, Milch und Streusel brauchten wir für den Nachtisch. Sigrid, Frau Janssen und die Kochkinder fuhren wieder ins Winterquartier zurück. Dort bekamen wir einen Kartoffelsack mit Kartoffeln, jetzt war nämlich schälen angesagt. Jeder bekam ein Schälmesser. Wir machten einen Wettkampf: „Wer die längste Kartoffelschale schält.“ Marcio gewann, seine Kartoffelschale war fast 1m lang. Es hat total viel Spaß gemacht. Als alle Kartoffeln geschält waren, kamen jede Menge Eier, die gepellt werden mussten. Endlich waren wir fertig und setzten uns vor den Kamin. Das Feuer war schön warm. Doch Tischdecken mussten wir auch noch: Gabel, Löffel, Teller und Messer wurden gedeckt. Ich durfte das Rührei stocken. Die Arbeit war getan. „Essen!“, ertönte Sigrids Ruf. Es war sehr lecker. Spülen war eher uninteressant. Jette und ich durften früher vom Spülen weg. Als ich in den Wald ging, zeigten mir die Jungs einen Frosch, den sie Panschi genannt hatten. Nach einer Weile setzte Kai ihn wieder zurück ins Wasser.Das war ein toller Hoftag!

Lilia

16.07.2013

Schwimmen in der Aa

Die Zebraklasse ist am 16.7.2013 zum Schulbauernhof gefahren. Viele Kinder wollten zur Aa und sie hatten auch ihre Badeanzüge dabei. Am Mittag gingen sie in der Aa schwimmen. Sie hatten auch ein Floß und Alex hat die Kinder darauf über das Wasser gezogen. Zwischen 2 Bäumen war ein Seil gespannt und Marcio, Nicole, Liam und Linus sind ins Wasser gegangen. Sie haben sich am Seil festgehalten, haben Übergewicht nach hinten bekommen und sind dann nach vorne geplumpst. Das fanden Nicole, Marcio, Liam und Linus voll cool.

Nicole und Marcio

Auf dem Harbertshof

Liebe Leser, ich erzähle Euch jetzt ganz tolle Sachen vom Harbertshof.

Also, wir haben hier an der Schule drei Klassen die in der Aufbaustufe sind. Alle drei Klassen fahren abwechselnd zum Hof. Jeden Dienstag ist eine Klasse dort, erst die Zebra-, dann die Löwen- und dann die Giraffenklasse. Aber die Giraffen werden aufgeteilt, weil sie so viele sind. Deshalb fahren alle immer nach einem Monat dort hin.

Wir werden mit Autos dort hingebracht, die Autos fahren Sigrid und Lars aus der Ganztagsbetreuung, aber auch unserer Schulleiter. Wenn man dann auf dem Hof ist, stehen an einer Tafel die Tätigkeiten für den Vormittag und am Nachmittag. Die Tätigkeiten am Vormittag sind meistens Kochen,  auf den Bauspieplatz fahren oder z. B. auf dem Land Äpfel pflücken oder etwas auf dem Acker erledigen. 

Jetzt erkläre ich Euch was man auf dem Bauspielplatz und beim Kochen machen kann.

Also beim Kochen fahren wir immer mit Sigrid und unserer Lehrerin zum Supermarkt nach Sprakel und besorgen die Sachen die wir brauchen. Danach fahren wir wieder zurück zum Hof. Denn dort schneiden oder schälen wir alles und kochen es. Das Kochen macht ziemlich viel Spaß. 

11.12.2012

Giraffentagebuch vom 11.12.12

Heute waren wir, die Giraffen, auf unserer Schulfarm. Es war sehr kalt. Zuerst haben wir uns ein wenig umgesehen und geschaut, was es Neues gibt. In der Mitte der Wiese entdeckten wir eine große Eisfläche. Leona, Chiara, Nadia und Simon sind dorthin gegangen um zu schlindern. Plötzlich sind sie eingebrochen und die Eisfläche war nur noch eine tiefe Pfütze. Anschließend haben wir den Tagesplan besprochen. Weil es so kalt war, saßen wir an dem Heizofen im Klassenraum. Einige Kinder wollten in die Kochgruppe, andere auf den Bauspielplatz und einige wollten am Schafstall weiterbauen. Die Schafstallgruppe hat sich damit beschäftigt, den Schafstall mit Farbe moosgrün anzumalen. Das gelang ihnen prima und hinterher sahen die Kinder genau so moosgrün aus wie der Stall. Die Kochgruppe ist mit Sigrid zum Edeka nach Sprakel gefahren um alles für das Mittagessen einzukaufen. Es gab Nudeln mit Bolognese Soße und Parmesan. Es war sehr LECKER. Als wir fertig mit Essen waren hatten wir noch ein bisschen Zeit zum Spielen, bevor die Kochkinder zum Abspülen gerufen wurden. Danach haben wir Plätzchen verziert, die am letzten Hoftag gebacken wurden. Einige Jungens waren im Klassenzimmer und haben Kegel mit ihren Schnitzmessern geschnitzt. Später haben wir Tagebuch geschrieben und dabei gab es Plätzchen und heißen Kakao. Das war toll. Der Hoftag hat uns wieder viel Spaß gemacht und ging viel zu schnell vorbei. Schon mussten wir wieder zur Schule zurück fahren.

Von Nadia und Chiara